Duisburg, 9. November 2018. Einstimmig hat die CDU-Ratsfraktion dem Haushaltsentwurf 2019 zugestimmt. „Die Finanzen der Stadt Duisburg sind ganz klar weiter auf Konsolidierungskurs“, zieht CDU-Faktionschef Rainer Enzweiler eine positive Bilanz des Haushaltes 2019. „Denn die Verwaltung legt dem Rat ein grundsolides Zahlenwerk vor, das im Ergebnis schon im vierten Jahr in Folge einen ausgeglichenen Haushalt ausweist.  Die Kassenkredite konnten zwischen 2014 und 2018 um rund 300 Millionen Euro verringert werden.“ Entscheidend sei die gemeinsame Grundüberzeugung in Verwaltung und Politik, dass die Haushaltskonsolidierung zwingend und unabdingbar notwendig ist – nach Enzweilers Überzeugung der ausschlaggebende Faktor auf dem Weg in die schwarzen Zahlen: „Das ist ein großer Erfolg für unsere Stadt, der für die Zukunft hoffen lässt.“ 

Die 21 Ratsmitglieder hatten nach einem ausführlichen Vortag der Duisburger Stadtkämmerin Professor Dr. Dörte Diemert und intensiver Diskussion in der Schauinsland-Arena in Neudorf dem Haushaltspaket 2019 geschlossen zugestimmt. „Die Kämmerin hat hervorragende Arbeit geleistet!“ so Enzweiler. „Sie hat die CDU-Fraktion ausdrücklich gelobt, dass wir in ihrer Zeit als Duisburger Kämmerin immer für eine solide und seriöse Haushaltspolitik eingestanden sind.“

„Auch aus einem zweiten wichtigen Grund steht die CDU-Fraktion hinter dem Haushaltsentwurf 2019. Denn die Stadt Duisburg wird trotz des weiter notwendigen Sparkurses wieder stärker investieren. Auch wird sie mehr als hundert neue Mitarbeiter extern einstellen, die vor allem im Straßenverkehrsamt, im Ausländeramt sowie im Sonderaußendienst des Ordnungsamtes eingesetzt werden sollen. Das ist aus unserer Sicht der richtige Weg, um zumindest einen Teil der latenten und teilweise dramatischen Personalengpässe in der Duisburger Verwaltung zu beheben“, betont Enzweiler. Hier gab es seit geraumer Zeit bekanntlich massive Probleme beim Service für unsere Bürgerinnen und Bürger mit den bekannten negativen Folgen. „Die Neueinstellungen sind ein Anfang. Doch das allein wird auf lange Sicht nicht reichen, um die chronischen Engpässe in der Verwaltung zu beheben“, stellt Rainer Enzweiler fest. „Daher müssen jetzt geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den seit langem überdurchschnittlich hohen Krankenstand in der Verwaltung nachhaltig zu senken.“