Duisburg, 9.10. 2018. Der Rat der Stadt hat die Teilnahme Duisburg an der Internationalen Garten-Ausstellung Metropole mit großer Mehrheit beschlossen. Die CDU-Fraktion begrüßt diese Grundsatzentscheidung: „Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist nicht nur ein Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft für unsere Stadt und die gesamte Region, sie bringt auch unsere Stadt weiter nach vorn“, betont Thoma Susen, stellvertretender Fraktionschef und planungspolitischer Sprecher. „So ein Großprojekt sorgt nach außen für ein besseres Image, das unsere Stadt nach wie vor braucht und gut zu Gesicht steht. Nach innen werden durch die hohen Investitionen Stadtteile wie Hochfeld, Wanheimerort, Walsum und Duissern langfristig und nachhaltig begrünt, verschönert und aufgewertet“, so Susen weiter. „Daher stehen wir voll und ganz hinter diesem zukunftsweisenden Großprojekt. Die IGA kommt Duisburg auf Dauer sicher zu Gute.“

 Susen verweist auf die positive Wirkung der „Internationalen Bauausstellung Ruhrgebiet“ oder das Projekt „Kulturhauptstadt Europas 2010“ für das Revier und Duisburg: „Auch die IGA 2027 wird den immer noch notwendigen Strukturwandel in unserer Stadt fördern. Parks und Wohnquartiere in Walsum, Hochfeld, Wanheimerort und Duissern werden optimiert. Die IGA wird zusätzliche Besucher und Touristen nach Duisburg bringen. Nach aller Erfahrung werden davon Hotels und die Gastronomie in unserer Stadt profitieren. Mit Sicherheit werden so durch die IGA neue Jobs in Duisburg entstehen.“ Laut Prognose des Regionalverbands Ruhrgebiet werden es im  Revier insgesamt rund 10.000 neue Stellen sein. „Ein nicht kleiner Teil dieser Jobs wird auf Duisburg entfallen“, so Susen. „Das zahlt sich auf Dauer aus: So wird sich auch der Eigenanteil Duisburg wahrscheinlich mehr als amortisieren. Jetzt muss Duisburg auch aus eigenem Interesse seinen Beitrag liefern und zeigen, dass wir als Industrie-, Hafen- und Logistik-Standort eine hervorragende Rolle unter den Kommunen im Ruhrgebiet spielen. Dafür bietet die IGA 2027 eine einmalige Chance.“ Jörg Brotzki, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, fordert aber auch, dass der Westen der Stadt berücksichtigt wird: „Es sollte auch IGA-Projekte in Homberg und Rheinhausen geben! Der geplante Parkplatz allein reicht hier nicht.“

 Mit seinem aktuellen Grundsatzbeschluss hat der Rat der Stadt jetzt den Vorschlag  des  Regionalverbands   Ruhr  zur  Durchführung  der IGA 2027 in der Metropole Ruhr begrüßt und die Teilnahme  an  der  Internationalen Gartenbauausstellung an  drei Standorten zugesagt. Dazu gehören

                                    -        der „Zukunftsgarten RheinPark“ in Hochfeld mit einer neuen Hafenpromenade

                                            am Kultushafen, einem Hafenstrand sowie einer Hafenpromenade am Südhafen

                                            in Wanheimerort

                                   -       der „Zukunftsgarten Emschermündung“ in Walsum, ein Gemeinschaftsprojekt

                                           der Städte Dinslaken, Voerde und Duisburg sowie der Emschergenossenschaft,

                                            mit einem naturverträglichen Leit- und Informationssystem Walsumer Aue,

                                           Lehrpfad und Aussichtspunkt.

                                  -        das Projekt „Mein Garten“ am Kaiserbergpark in Duissern, das u.a. den

                                           Botanischen Garten und den Waldpark Monning  einschließt.

 

Außerdem beschloss der Rat grundsätzlich, sich von 2019 bis 2028 am Durchführungshaushalt der IGA  2027 mit  rund 532.000 Euro pro Jahr zu beteiligen. Schließlich beauftragte der Rat die Verwaltung,  die  Planungen  zu den  Teilprojekten  der  IGA  Metropole Ruhr zu konkretisieren und entsprechende Baubeschlüsse voranzutreiben.