Duisburg, 5. Juli 2018 Welche Schulen in Duisburg bekommen erstmals ein schnelles Breitband-Netz, welche Schulen werden komplett oder teilweise saniert, welche erhalten neue Lehrmittel, welche neue Sportanlagen? - Darüber können Schulleitungen, Schulverwaltungsamt und Immobilien Management Duisburg ab sofort deutlich besser und zielgenauer entscheiden, denn dafür bekommen sie jetzt mehr Zeit. 

Ein neuer Erlass der NRW-Regierung zum landesweiten Förderprogramm „Gute Schule 2020“ macht es möglich. Denn bislang mussten die Kommunen innerhalb von 30 Monaten nach Auszahlung der von der NRW-Bank gewährten Kredite nachweisen, wofür sie die Mittel verwenden wollen. Nun will das Land diese Frist auf 48 Monate verlängern, erst nach vier Jahren müssen die Schulen die Verwendungsnachweise vorlegen.

 „Damit gewinnen Schulen und Verwaltung auch in Duisburg mehr zeitlichen Spielraum“,  begrüßt Peter Ibe, Schulexperte der CDU-Fraktion im Rat der Stadt, die Verlängerung der Frist. Die Schulen können jetzt ohne Zeitdruck entscheiden, welche Lehrmittel, welche IT-Ausstattung, welche bauliche oder energetische Sanierung für ihre Schule wirklich Sinn macht. Damit fließen die Fördermittel des Landes noch genauer, noch zielgerichteter und damit noch effizienter an viele Schulen in unserer Stadt. Denn jede Schule ist bekanntlich anders, hat individuelle Bedarfe, was ihre Räume und ihre Lehrmittel betrifft, das zeigt die Erfahrung.“ 

 Peter Ibe ist davon überzeugt, dass die Änderung des Programms „Gute Schule 2020“ auch für Duisburg gut ist:  „Zumal die Fristverlängerung rückwirkend für alle Kredite gelten, also auch für die Förderungen, die das Land Duisburger Schulen bereits gewährt hat.

 Auch die stark belasteten Mitarbeiter des Immobilien Management Duisburg, die den Großteil der vielen Baumaßnahmen an Duisburger Schulen organisieren/ausschreiben  müssten, hätten durch die Fristverlängerung mehr Zeit gewonnen.

 Ibes Fazit: „Schulen, Schulverwaltung und IMD bekommen mehr Planungssicherheit, können jetzt flexibler und punktgenauer planen, wo und wie welche Schule konkret modernisiert wird.“