Duisburg, 17.04. 2018 - Die Ruhrkonferenz, für die Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) jetzt das Startsignal gegeben hat, erhält die volle Unterstützung der CDU im Rat der Stadt Duisburg. „Die Ruhrkonferenz muss allerdings mehr als ein reines Unterstützungsprogramm sein, um die Probleme des Ruhrgebiets von Duisburg bis nach Dortmund auf Dauer zu lösen. Gute Ideen, Absichten und Pläne, um unsere Städte für die Zukunft dauerhaft aufzustellen, gibt es bereits genug“, stellt Fraktionschef Rainer Enzweiler fest.

„Wir brauchen auch keine weitere Bestandaufnahme. Es kommt jetzt darauf an, dass Städte wie Duisburg, Essen, Gelsenkirchen oder Dortmund über Partei- und Stadtgrenzen hinweg ihre Ideen und Pläne austauschen, bündeln und umsetzen“, betont Enzweiler. „In diesem Sinn muss die anlaufende Ruhrkonferenz eine effiziente Ideenbörse werden, kein weiterer Arbeitskreis, davon gibt es schon genug.“ Hier leiste zum Beispiel der engagierte Initiativkreis Ruhrgebiet seit Jahrzehnten vorbildliche Arbeit.

"Wir müssen endlich vom jahrzehntelangen Kirchturmsdenken im Revier weg kommen, hin zu einem echten Ideentransfer zwischen unseren Kommunen“ unterstreicht Enzweiler. „Bei den Ideen und Projekten muss man ja nicht jedes Mal das Rad neu erfinden - besser ist es, voneinander zu lernen und die besten Ideen in allen Politikbereichen so rasch und effizient wie möglich umzusetzen. Danach müssen die besten Ideen und Projekte zügig realisiert werden, damit das Montan-geprägte Revier endgültig zu einer zukunftsfähigen Metropole Ruhr als guter Standort für Logistik, Technologie und Dienstleistungen mitten in Europa positioniert wird.“

 Wie Duisburg hätten alle Revierstädte die gleichen Ziele: Den  Wirtschaftsstandort stärken, neue Jobs schaffen, alte erhalten, ausgeglichene Haushalte vorlegen, Gebäude und Straßen sanieren, in Bildung und Forschung, neue Technologien und Energien investieren, die Digitalisierung voranbringen,  nicht zuletzt die Integration ausländischer Mitbürger deutlich optimieren. „Wenn wir Revierstädte dabei an einem Strang ziehen – kommen wir schneller ans Ziel, so der Fraktionschef. Enzweiler fordert.  Die Ruhrkonferenz muss jetzt zur Chefsache werden, auch hier in Duisburg.“