Duisburg - 10. April 2018 -  Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt fordert wie die IHK Duisburg-Wesel-Kleve von der Verwaltung ein besseres, effizienteres Management der Baustellen in Duisburg. „Die Zahl der Baustellen im Stadtgebiet ist in diesem Jahr so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Einerseits ist es gut und richtig, dass zahlreiche Straßen und Plätze im Stadtgebiet endlich zukunftsfähig saniert und ausgebaut, neue Verkehrskreisel angelegt werden“, so Fraktionschef Rainer Enzweiler. Andererseits müssen all diese Baumaßnahmen dazu führen, dass der stetig wachsende Verkehr in unserer Stadt auch in Zukunft ruhig und gleichmäßig fließen kann.

Enzweiler kritisiert in diesem Zusammenhang, dass zu viele Baustellen zu gleicher Zeit inzwischen zu zahlreichen Staus und Engpässen auf den Stadtstraßen geführt haben. „Wir vermissen ein optimiertes Baustellenmanagement in Duisburg. Wir brauchen hier mehr Koordination.“ Mit den heutigen technischen Möglichkeiten, erst recht der geplanten Smart-City Duisburg, sei das sicher machbar. „Ein besseres Baustellenmanagement ist ein Dienst an den Bürgern und den Unternehmen aus Mittelstand und Industrie.“ 

 Die zeit- und teilweise Sperrung der A-40-Brücke zwischen Homberg und Neuenkamp sei nur das bekannteste Beispiel für dieses zentrale  Problem der Kommune, quasi die „Spitze des Eisbergs“. Als weiteres Beispiel nennt Enzweiler den Ortsteil Rheinhausen, wo die Autofahrer und Pendler seit Monaten große Umwege fahren müssen. Allein in Rheinhausen gibt es seit vielen Monaten auf der Friedrich-Ebert-Straße in Hochemmerich, an der Impelmann-Kreuzung in Bergheim und dem Schelmenweg in Friemersheim drei große Dauerbaustellen.“ Gleichzeitig sei die marode Coelve-Brücke in Oestrum seit Monaten gesperrt, dieser wichtige Verkehrsweg entfalle komplett auf Jahre. „Dort müssen die Bürger von Rheinhausen nach Moers und umgekehrt jetzt und noch Jahre kilometerlange Umwege fahren.“

 „Wir können uns eine solche Häufung von Dauerbaustellen in Zukunft nicht mehr leisten, denn alle Prognosen deuten auch für Duisburg auf einen steigenden PKW- und LKW-Verkehr hin.“ Daher müsse auch endlich ein durchdachtes, abgestimmtes funktionsfähiges Verkehrslenkungskonzept präsentiert und umgesetzt werden. Enzweiler betont: „Wir können von Glück sagen, dass sich Duisburg von der Stadt Montan längst zu einem der wichtigsten Logistik-Standorte in entwickelt hat. Dieser Entwicklung verdanken wir tausende neue Jobs. Damit das auch so bleibt, muss noch sehr viel mehr geschehen und die Verwaltung jetzt handeln.“