blog pic 02Die Spitzen der CDU-Ratsfraktionen von Düsseldorf und Duisburg trafen sich gestern Abend offiziell in Duisburg. Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender Friedrich G. Conzen vertrat die Düsseldorfer Seite,

Bürgermeister Benno Lensdorf sowie die Fraktionsvorsitzende Petra Vogt die Duisburger. Gemeinsam haben sie folgende Erklärung zum Fortbestand der Theatergemeinschaft beider Städte abgegeben: Die CDU-Ratsfraktionen von Duisburg und Düsseldorf erklären: - Wir wollen die seit 1956 bestehende Theatergemeinschaft unserer Städte fortsetzen. - Dank der bundesweit anerkannten Theatergemeinschaft zwischen Düsseldorf und Duisburg können pro Spielzeit mehr als 260.000 Menschen Oper, Ballett und Kinderoper auf einem hervorragenden Niveau erleben. - Nur gemeinsam sind Duisburg und Düsseldorf in der Lage, die Breite dieses Angebotes, die anerkannt hohe Qualität und die intensive theater- und konzertpädagogische Arbeit der Deutschen Oper am Rhein zu sichern. - Für beide Städte ist diese erfolgreiche Zusammenarbeit ein Gewinn. Wenn die Opern-Ehe zerbricht, wäre dies ein Verlust mit verheerenden Folgen – nicht nur für Duisburg und Düsseldorf, sondern auch für die gesamte Region. - Wir können es uns nicht leisten, die seit 56 Jahren bestehende Kooperation aufzugeben. Auch die Existenz der Duisburger Philharmoniker wäre dann gefährdet. - Denn was einmal zerschlagen wurde, ist für immer verloren. Die Deutsche Oper am Rhein darf nicht wegrationalisiert werden. - Wir setzen uns dafür ein, gemeinsam auch konzeptionell neue Wege zur weiteren Optimierung der vorhandenen Strukturen zu gehen, damit dieses vorbildliche Modell für die künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiche Zusammenarbeit zweier Städte bestehen bleibt. Benno Lensdorf und Friedrich G. Conzen sind überzeugt: „Es gibt für die Deutsche Oper am Rhein in Duisburg und in Düsseldorf eine Lösung, die Zukunft heißt.“