„Die Duisburger SPD macht es jetzt offiziell: Die Realschulen sollen den Einheitsschulen weichen: In ihrer Pressemitteilung versucht der schulpolitische Sprecher der SPD, Heiko Blumenthal, zwar den Eindruck einer möglichen Schließung der Gymnasien für eine Einheitsschule entgegenzutreten, doch da er nicht einmal die Realschulen in Duisburg erwähnt hat, ist klar, wohin die Reise geht: Schließung aller Schulen mit Ausnahme weniger geduldeter Gymnasien, um dem Gleichmacher-Wahn der SPD nachzukommen. Die Folgen tragen dann die Schülerinnen und Schüler, die nicht mehr individuell gefördert werden, sondern per Gesetz über einen Kamm geschert werden,“ so Peter Ibe, schulpolitischer Sprecher der CDU und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. Die SPD hatte in ihrer Pressemitteilung den Gymnasien in Duisburg eine vorläufige Bestandsgarantie angedient. Von den anderen Schulformen war kein Wort zu lesen, womit offensichtlich ist, was die SPD in Duisburg und in NRW erreichen will: Einheitsschule für alle Kinder. Die Folge wird sein, dass die wenigen Gymnasien, die die SPD noch dulden wird, von einer breiten Schülermasse überschwemmt werden, die der Gleichmacherei per Gesetz entkommen möchte, um ihre eigenen Chancen aufgrund ihrer individuellen Stärken und Schwächen nicht durch einen oben verordneten Einheitsbrei per SPD-Ideologie-Gesetz beraubt zu werden. Ibe (CDU) „Wir wollen keine Einheitsschule. Wir wollen die Schulvielfalt und dazu gehören auch Realschulen. Wir müssen die Weiterentwicklung des vielfältigen Schulwesens in unserer Stadt unter den Bedingungen des demographischen Wandels fortführen, aber für uns darf es keine schleichende Aushöhlung von bestimmten Schulformen durch Bevorzugung von anderen geben. Das breite Angebot in der Schulvielfalt Duisburgs werden wir nicht durch eine einzig einer linken Ideologie geschuldeten Einheitsschule auf Kosten der gewachsenen Schulen zerstören. Jedes Kind hat individuelle Stärken und Schwächen und darauf brauchen wir individuelle Antworten und keine gleichen!“