Der stv. Fraktionsvorsitzende der CDU, Rainer Enzweiler, stellt für die CDU-Fraktion fest, dass das mit dem Amt eines Ratsherrn unvereinbare Verhalten von SPD-Ratsherr Bruno Sagurna sich nicht durch seine Entschuldigung gegenüber dem DMG-Geschäftsführer Uwe Gerste erledigt hat. „Das Verhalten von Herrn Sagurna, in Internetportalen Schmähungen gegen einzelne Ratsmitglieder zu veröffentlichen, lässt sich nicht mit dem (Ehren-) Amt als Ratsherr dieser Stadt vereinbaren. Über politische Inhalte kann man sicherlich streiten, aber es geht nicht an, dass man als Ratsherr anonym im Internet persönliche Beleidigungen und Attacken kundtut. Deswegen ist nach Meinung der CDU-Fraktion das Verbleiben des Ratsherrn Bruno Sagurna, der die Tat zugegeben hat, im Rat nicht mehr möglich. Wir legen ihm dringend nahe, sein Mandat zurückzugeben, vor allem aber nicht mehr im Aufsichtsrat der von ihm massiv beschädigten Duisburg Marketing Gesellschaft zu verbleiben. Wir brauchen in Duisburg keinen Ratsherrn, der anonym im Internet Ratskollegen beschimpft oder beleidigt, sondern Menschen, die wirklich etwas für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger bewegen wollen.“ SPD-Ratsherr Bruno Sagurna hatte im Internetportal der WAZ-Mediengruppe, www.derwesten.de, in vielfacher Weise Beschimpfungen gegen Aufsichtsratsmitglieder und den Geschäftsführer der DMG geäußert. Diesen erheblichen Verstoß gegen seine Pflichten als Ratsherr hat er nach Zeitungsberichten erst nach langem Zögern und Zaudern zugegeben, Konsequenzen aus diesem Verhalten hat er gegenüber dem Rat der Stadt Duisburg bisher nicht gezogen. Enzweiler (CDU): „Es ist mieser Stil, anonym über Ratskollegen im Internet in niveaulosester Art herzuziehen und in einer derartigen Weise anstößig, dass sich die CDU-Fraktion eine kollegiale Arbeit, die durchaus in der Kommunalpolitik vonnöten ist, nicht vorstellen kann. Dass er noch nicht einmal den Mumm hatte, seine Entgleisungen sofort und offen zuzugeben, macht die Sache nur noch schlimmer.“