Petra Vogt, CDU-Fraktionsvorsitzende, sieht die Fraktionsmeinung durch die neuen Planungen der Krieger-Gruppe für das Gelände des Alten Güterbahnhofs bestätigt. „Wir haben immer gesagt, dass wir auf dem südlichen Gelände einen großen Möbelladen bevorzugen würden. Der Rest der Fläche sollte – wie in den Foster-Planungen „Duisburger Freiheit“ vorgeschlagen – für Büros, Wohnungen und Grünflächen reserviert bleiben. Durch den neuen Vorschlag der Krieger-Gruppe wird diese zentrale Forderung der CDU-Fraktion und Partei aufgegriffen. Wir sehen uns deshalb bestätigt, weil wir eben nicht wie andere Parteien bei der ursprünglichen Planung laut „Hurra“ geschrien haben, die immerhin ein 40m hohes betoniertes Lager für das Güterbahnhofsgelände vorgesehen hatte.“ Die CDU hatte schon zu Beginn der Planungen der Krieger-Gruppe deutlich gemacht, dass eine nahezu vollständige Bebauung des mittleren Geländeabschnitts mit einem Großmöbelmarkt und einer Riesen-Lagerhalle nicht ihre Zustimmung finden wird. Daraufhin hatte die Krieger-Gruppe, zu der auch die Möbelhäuser der Marke „Höffner“ zählen, mehrere Veränderungsvorschläge unterbreitet. Den Christdemokraten geht es vor allem darum, Flächen für neue moderne und großzügige Büros zu schaffen, um Arbeitsplätze in und für Duisburg zu schaffen. „Wir stehen sicherlich erst am Anfang der Beratung, doch die Bereitschaft der Krieger-Gruppe, auf die Vorschläge und Vorgaben aus der Politik zu reagieren und diese auch umzusetzen, wurde uns deutlich mit den neuen Planungen signalisiert. Diese Dialog- und Kompromissbereitschaft hat auch der gesamte Kreisparteivorstand in seiner gestrigen Sitzung äußerst wohlwollend und positiv aufgenommen. Die CDU war bekanntlich die einzige Partei, die sofort zu Anfang der ersten Planungen gesagt hat, dass eine nahezu komplette Bebauung des mittleren Geländeteils mit dem Großmöbler und dem Riesenlager nicht in Betracht kommt. Wir sehen uns deshalb in den abgeänderten Planungen bestätigt und erwarten, dass uns zügig weitere Einzelheiten zu den Planungen vorgelegt werden. Ganz wichtig ist uns dabei, dass insbesondere die Anwohner an das Gelände frühzeitig in die Detailplanungen mit einbezogen werden,“ so der CDU-Kreisparteivorsitzende Thomas Mahlberg.