Peter Ibe, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, berichtete in der letzten Fraktionssitzung über die bildungspolitische Offensive des CDU-geführten Bundesbildungsministeriums: „ Im Koalitionsvertrag wurde ganz klar festgehalten, dass es unser Ziel ist, eines der besten Bildungssysteme der Welt zu schaffen. Dazu gehört, der heutigen und der kommenden Generation in jeder Lebensphase das richtige Bildungsangebot machen zu können. Nur eine lernende Gesellschaft kann in Zeiten des Wandels erfolgreich sein. Dabei ist Bildung eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure. Mit Lernen vor Ort beginnt eine neuartige öffentlich-private Bildungspartnerschaft aus Bund, Kommunen und Stiftungen, um ein abgestimmtes Bildungssystem auf kommunaler Ebene zu entwickeln: von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung. Und Duisburg ist mit dabei!" 40 Kommunen aus allen Teilen Deutschlands werden sich in einem zunächst dreijährigen Prozess auf den Weg machen, um die Bürgerinnen und Bürger über die vielfältigen Bildungsangebote zu informieren und sie zu beraten. Im Mittelpunkt von "Lernen vor Ort" steht der Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements, das die unterschiedlichen Zuständigkeiten für die Bildung in der Kommune zusammenführt. Unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten werden auch die für das örtliche Bildungswesen wichtigen Aspekte Demographischer Wandel, Integration und Diversitätsmanagement, Familienbildung und Elternarbeit, Demokratie und Kultur sowie Wirtschaft, Technik, Umwelt, Wissenschaft einbezogen.Dafür erhalten 40 Kommunen, die in einem bundesweiten Wettbewerb ermittelt wurden, Fördermittel des Bundes und des Europäischen Sozialfonds in Höhe von insgesamt rund 60 Millionen Euro. Ibe (CDU): „Bildung ist der Rohstoff der Zukunft. Wir müssen alles tun, um besonders jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass Duisburg zu den Modellkommunen gehört, um den Bereich Bildung weiter zu verbessern und auszubauen.“