Peter Ibe, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ist zutiefst empört über das mangelnde Ausschreibungsverfahren der Bezirksregierung zur Besetzung von Lehrerstellen: „Die Bezirksregierung hat – trotz deutlicher Hinweise aus dem Schulministerium – die Stellenausschreibung für Lehrer auf einer vollkommen falschen Berechnungsgrundlage begonnen. Insgesamt gut 600 Stellen sind von den Fehlberechnungen der Bezirksregierung betroffen. Alleine dieser Umstand macht einen wütend, noch schlimmer allerdings ist die Fahrlässigkeit, fast schon Arroganz der Bezirksregierung, mit der sie in dieses katastrophale Ausschreibungsunternehmen gestartet ist.“ Im gerade laufenden Verfahren der Stellenausschreibung ist es durch die Bezirksregierung Düsseldorf zu gravierenden Fehlern gekommen. Die Bezirksregierung hat wesentliche Angaben für die Beurteilung der Besetzungssituation nicht korrekt berücksichtigt. Daher waren die von der Bezirksregierung vorgenommenen Berechungen für die Einstellungsplanungen fehlerhaft. Obwohl das Schulministerium die Bezirksregierung Düsseldorf frühzeitig darauf hingewiesen hatte, hat die Bezirksregierung gleichwohl Ausschreibungen freigegeben, die nicht der korrekten Berechnungsgrundlage entsprachen. Da es sich hierbei um bereits in den jeweiligen Schulformen besetzte Stellen handelt, können diese nun nicht wie angekündigt ausgeschrieben werden. Ibe (CDU): „Für diese unglaubliche Nachlässigkeit trägt der Leiter der Behörde, Regierungspräsident Jürgen Büssow, die Verantwortung. Jemand wie Büssow, der sonst kleinlich Kommunalpolitiker drangsaliert und zwingt, die Bürgerinnen und Bürger zu belasten, indem er beispielsweise die Abschaffung der Kindergartenbeiträge für Geschwister blockiert, muss bei seiner eigenen Verwaltung die gleichen strengen Maßstäbe anlegen und darf nicht nach einer laxen Entschuldigung wieder zur Tagesordnung übergehen.“