Für Petra Vogt, Fraktionsvorsitzende der CDU, sind die Angriffe der SPD, vertreten durch Unterbezirksvorsitzenden Ralf Jäger, gegen den Oberbürgermeister reine Scheingefechte: „Wenn der Oberbürgermeister im Rahmen seiner Kompetenzen Entscheidungen fällt, so sind diese zu akzeptieren. Adolf Sauerland ist als Oberbürgermeister unserer Stadt nicht nur oberster Repräsentant und Vorsitzender des Rates, sondern auch Chef der Verwaltung und damit oberster Dienstvorgesetzter aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die SPD sollte ihre Fundamentalopposition endlich aufgeben und das Amt des auf sechs Jahren von den Duisburgerinnen und Duisburgern gewählten Oberbürgermeisters respektieren anstatt permanent diese Scheinangriffe zu fahren.“ Die Verlautbarungen der SPD, sie sei die Stadtteilpartei Nr. 1, kann Petra Vogt nur mit einem müden Lächeln beantworten: „Die gleiche Partei, die sich zum Hüter der Bezirke vor wenigen Monaten aufgeschwungen haben will und die sehr positive Entwicklung in der Innenstadt grundsätzlich versucht hat schlecht zu reden, tritt nun für eine Verlagerung des geplanten Factory Outlet Center (FOC) von Hamborn in die Innenstadt ein. Und diese Partei soll Interessen der Stadtteile berücksichtigen?“ „Herr Jäger und seine Genossen sollten erst einmal ordentlich die Vorlagen und Berichte lesen, bevor sie sich in der Öffentlichkeit über angebliche Verteilungsungerechtigkeiten beim Konjunkturpaket II beschweren. Im Übrigen hat die SPD im Rat dem Konjunkturpaket, so wie es jetzt umgesetzt wird, zugestimmt.“, so Vogt abschließend.