Februar 2018 - Der Landtag soll nach dem Willen von NRW-Innenminister Herbert Reul bis zum Sommer das neue Polizeigesetz für Nordrhein-Westfalen verabschieden.

Danach soll die Video-Überwachung an prekären Orten in den Kommunen ausgeweitet, Polizeibeamte für gefährliche Einsätze mit Elektroschockgeräten, so genannten Tasern ausgerüstet werden. Rainer Enzweiler, Chef der CDU-Ratsfraktion: „Video–Beobachtung wird seit einiger Zeit bereits an Orten wie dem Pollmann-Eck in Marxloh eingesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass dieses Mittel greift, vor Straftaten abschreckt und so die Kriminalität vor Ort vermindert. Gleichzeitig steigt die Aufklärungsquote. Es gibt eine Reihe weiterer Gefahrenschwerpunkte, wo die Video-Überwachung sinnvoll ist und effektiv sein kann. Dieses  Instrument kann die objektive Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl deutlich erhöhen - ob in Marxloh, Hochfeld, Hochheide oder Hochemmerich.“

Auch die Ausrüstung von Polizeibeamten mit Elektroschockgeräten findet die Zustimmung des Duisburger Lokalpolitikers: „Immer wieder bauen sich ursprünglich kleine Konflikte zu größeren Menschenansammlungen auf, auch das war am Pollmann-Eck zu beobachten. Nicht selten werden dabei Polizisten oder Mitarbeiter des Ordnungsamtes bedroht. Zum Selbstschutz der Beamten in Krisenlagen und zur Durchsetzung ihrer Anordnungen sind Elektroschockgeräte nützlich und notwendig.“ Die Geräte dürften aber auch in Duisburg nur in unabweisbaren, definierten Gefahrensituationen angewendet werden.