Nur Kopfschütteln hat Peter Ibe, CDU-Ratsherr und stv. Kreisparteivorsitzende, für die polemische Kritik von Hermann Dierkes gegen seine Aufnahme in die Liste der Top Ten der Antisemiten übrig: „Hermann Dierkes verschleiert lediglich seine grundlegende antiisraelische Überzeugung. Seine schon reflexartige Abwehr jeglicher Kritik an seinen mehr als fragwürdigen Äußerungen spiegelt seine eigene selektive Wahrnehmung wieder. Herr Dierkes ist schon lange zu einem Problemfall des gemeinsamen jüdisch-deutschen Zusammenlebens geworden. Er hat anscheinend aus der jüngeren und jüngsten deutsch-jüdischen Geschichte nichts gelernt.“ Linken-Fraktionschef Hermann Dierkes hatte die Aufnahme in die Top Ten-Liste der antisemitischen und antiisraelischen Äußerungen damit kommentiert, dass er dem internationalen Simon Wiesenthal Institut unterstellt, ein „Propagandainstitut der rechtesten und schäbigsten israelischen Regierung“ zu sein. Peter Ibe: „Schäbig sind nur die Aussagen und Überzeugungen von Hermann Dierkes. Das demokratische Parteien wie SPD und Grüne mit der Person Hermann Dierkes noch zusammenarbeiten, ist dabei noch umso bedenklicher wie auch verwerflich. Ich wünsche mir, Hermann Dierkes würde über die Feiertage mal in sich kehren und die entsprechenden Konsequenzen aus seinem schändlichen Gerede und Gehabe ziehen.“