Nach der Verschiebung der Liste der freiwilligen Aufgaben in die nächste Ratssitzung, sieht sich die finanzpolitische Sprecherin und CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt getäuscht von der rot-rot-grünen Haushaltsmehrheit: „Obwohl Rot-Rot-Grün die eindeutige Aufforderung der Regierungspräsidentin zu weiteren Einsparungen bereits zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 5. Dezember 2011 bekannt war, verschwieg die Ratsmehrheit den anderen Fraktionen und den Bürgern Duisburgs mit dem vorgeschobenen Argument des weiteren Beratungsbedarfs diese wichtige Information. Das ist wirklich die Höhe in dem schon fast absurden Ansinnen von SPD, Linke und Grünen, sich jeder Einsparung, ob sinnvoll oder nicht, zu erwehren. Die Zeche für dieses unverantwortliche Handeln bzw. der sturen Verweigerung zahlen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt durch Steuererhöhungen und möglichen Vertragskündigungen zulasten freier Träger.“ Die Regierungspräsidentin hatte in einem Schreiben die Fraktionen von SPD, Linke und Grünen aufgefordert, keine weitere Zeit mehr bis zum Beschluss von Konsolidierungsmaßnahmen verstreichen zu lassen, damit die katastrophale finanzielle Lage der Stadt nicht noch mehr aus dem Ruder läuft. Dagegen wehren sich insbesondere SPD und Linke seit Jahren geradezu allergisch. Da das Land NRW jetzt der Stadt rund 50 Mio. Euro als Konsolidierungshilfe zur Verfügung stellt, ist die Stadt verpflichtet, eigene Sparanstrengungen im Millionenbereich zu erbringen, damit die Stadt spätestens im Jahr 2016 einen ausgeglichenen Haushalt besitzen wird. „Da wird die rot-rot-grüne Ratsmehrheit tiefe Einschnitte vornehmen müssen, um das Defizit der Stadt von mehr als 100 Mio. Euro ausgleichen zu können“, prophezeit Petra Vogt (CDU). Petra Vogt (CDU):„Das Freche an dem unverantwortlichen Verhalten der rot-rot-grünen Ratsmehrheit ist die Tatsache, dass sie obwohl sie eindeutig von der Regierungspräsidentin aufgefordert wurden, sich einem nachhaltigen Sparen weiter entziehen wollen. Aber die Folgen tragen nicht sie, sondern die Menschen, die die erhöhte Grundsteuer zahlen müssen und deren von freien Trägern erbrachten Leistungen aufgrund von nun unausweichlichen Vertragskündigungen ersatzlos gestrichen werden. Die betroffenen freien Träger können sich dann bei denen beschweren, die durch ihr stures Nichthandeln die Kündigungen zu verantworten haben: SPD, Grüne und Linke.“