Nach der Ankündigung der rot-grünen Landesregierung, ein Stärkungspaket für arme Städte wie Duisburg aufzulegen, sieht die finanzpolitische Sprecherin und CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt die rot-rot-grüne Haushaltsmehrheit unter Zugzwang: „Bis jetzt haben sich SPD, Grüne und Linke immer hinter Pseudo-Einsparungen und Steuererhöhungen zulasten von Unternehmen und allen Duisburgerinnen und Duisburger versteckt. Jetzt müssen die drei Parteien Farbe bekennen, wie sie die vom Land vorgeschriebenen Einsparungen im Haushalt erreichen wollen. So einfach wie jetzt können es sich SPD, Linke und Grüne nicht mehr machen: Das Land verlangt konkrete Einsparungen und keine pauschalen Ablehnungen jeglicher Kürzungsvorschläge.“ Das Land NRW stellt der Stadt rund 50 Mio. Euro als Konsolidierungshilfe zur Verfügung. Die Stadt ist verpflichtet, eigene Sparanstrengungen im Millionenbereich zu erbringen, damit die Stadt spätestens im Jahr 2016 einen ausgeglichenen Haushalt besitzt. „Da wird die rot-rot-grüne Ratsmehrheit tiefe Einschnitte vornehmen müssen, um das Defizit der Stadt von mehr als 100 Mio. Euro ausgleichen zu können,“ prophezeit Petra Vogt (CDU). „Die Stadt kann zwar aufgrund der positiven Wirtschaftsentwicklung in diesem Jahr Mehreinnahmen von fast 24 Mio. Euro bei der Einkommenssteuer und Gewerbesteuer verbuchen, gleichzeitig sind jedoch teils erhebliche Mehrkosten in einigen Bereichen aufgetreten. Da die CDU-geführte Bundesregierung kontinuierlich mehr Geld den Kommunen zur Verfügung stellen wird (ab 2014: insgesamt 25 Mio. Euro mehr jedes Jahr), muss die Haushaltsmehrheit jetzt dafür sorgen, dass sie die restlichen Millionen einspart. Denn ab 2016 gibt es nichts mehr vom Land. Ich befürchte allerdings, dass das rot-rot-grüne Bündnis sich zu richtigen Einsparungen nicht durchringen wird, sondern lieber wieder Steuern anhebt, die die Bürger belasten und Unternehmen vertreiben!“