Die CDU-Ratsfraktion hat heute eine Sondersitzung des Rates beantragt. Einziger Punkt ist dabei die Feststellung der formellen Gültigkeit des Bürgerentscheids über eine Abwahl des Oberbürgermeisters. „Wir brauchen jetzt schnell Klarheit für die Stadt und ihre Bürger. Da die Abwahlinitiative eine ausreichende Zahl von gültigen Unterschriften gesammelt hat, wollen wir ohne Zögern in das offizielle Verfahren treten, um der Stadt eine monatelange Hängepartie zu ersparen,“ so die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt und der CDU-Parteivorsitzende Thomas Mahlberg. Mit der Feststellung der Gültigkeit des Verfahrens muss innerhalb von drei Monate ein Wahltermin gefunden werden. Die CDU schlägt als Wahltermin den Sonntag, 29. Januar vor. Die Stadtverwaltung hat damit mehr als zwei Monate Zeit, die Wahl mit der nötigen Sorgfalt vorzubereiten. „Wir respektieren als Demokraten selbstverständlich die nun festgestellte Unterschriftenzahl, die wie von uns vorausgesagt deutlich unter dem Ergebnis der letzten Oberbürgermeisterwahl für Adolf Sauerland liegt. Wir wollen jetzt zügig Klarheit haben, um der Stadt eine Hängepartie, die keinem etwas nutzt, zu ersparen, damit wir uns mit allen Parteien gemeinsam wieder auf die wirklichen Probleme dieser Stadt, zu denen insbesondere die schwierige finanzielle Situation gehört, konzentrieren können. Mit der Festlegung auf den Wahltermin am 29. Januar 2012 kommen wir der Bürgerinitiative entgegen, die immer auf ein schnelles Verfahren gedrängt hat. Dies dürfte im Rat sicher Konsens sein,“ so Petra Vogt und Thomas Mahlberg abschließend.