„Die aktuelle Studie über die Anziehungskraft der deutschen Großstädte zeigt, dass wir in Duisburg mit der positiven Innenstadtentwicklung auf dem richtigen Weg sind, aber noch einiges vor uns haben: Wir müssen uns – auch gegen die starke Konkurrenz aus Essen und Düsseldorf – weiter als Einkaufsstadt etablieren. Duisburg hat im Laufe der letzten Jahre viel in der Innenstadt entwickeln können. Jetzt gilt es, diesen Entwicklungsschub voll auszunutzen,“ so die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt. In der Studie des Düsseldorfer Immobilien-Vermittlers „Comfort“ wird das Einzugsgebiet mit knapp 900 000 Menschen angegeben, also etwa 500 000 mehr als Duisburg Einwohner hat. Eine weitere Untersuchung der Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle hatte vor kurzem zwei wesentliche Entwicklungen in Duisburg und den Nachbarstädten aufgezeigt: 1. Die Königsstraße gewinnt weiter an Attraktivität und immer mehr Menschen nutzen das neugeschaffene breitere Angebot. 2. Die Einkaufsstraßen der Nachbarstädte verlieren an Attraktivität. Die bundesweite Passantenzählung der Beratungsgesellschaft ergab, dass Köln mit den meisten Besuchern und Düsseldorf mit der am besten besuchtesten Luxusmeile ganz vorne liegen. Die anderen Städte an Rhein und Ruhr stürzen dabei aber meist ab: Essen liegt mit der Kettwiger Straße und dem Limbecker Platz ebenso klar hinter der Duisburger Königstraße wie die Mülheimer Schlossstraße, die Oberhausener Marktstraße oder die Moerser Steinstraße. „Wir haben jetzt auch einen „zählbaren“ Erfolg für die sehr erfolgreiche Entwicklung der Stadt durch die Attraktivierung der Innenstadt, die nach jahrzehntelangem Niedergang endlich wieder zu Blüte kommt. Die Passantenzählung bestätigt auch im Nachhinein die damals wie heute richtige Entscheidung für den Bau des Forums, des City-Palais und der Neugestaltung des König-Heinrich-Platzes: Ohne den damals frisch ins Amt gekommene Oberbürgermeister Adolf Sauerland hätte es diese erfolgreiche Stadtentwicklung nicht gegeben, nachdem die SPD die Königstraße über Jahrzehnte in eine 1-Euro-Lädenwüste verwandelt hat. Heute können die Duisburgerinnen und Duisburger durch eine gut entwickelte und gestaltete Innenstadt schlendern, die sich mit der bald komplett bezogenen Königsgalerie fortsetzt. Trotzdem müssen wir weiter die Innenstadtentwicklung fortsetzen, um uns auch gegen die größeren Nachbarstädte Essen und Düsseldorf behaupten zu können. Insbesondere der Niederrhein sowie das westliche Ruhrgebiet muss die erweiterte Zielgruppe der Innenstadtentwicklung werden,“ so die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Vogt abschließend.